Keine Labels: dein Körper

„Ab heute esse ich gesund“, sagt die Stimme in meinem allzu vollen Kopf zum dritten Mal in dieser Woche. Aber heute meine ich es auch wirklich so. Jetzt wird es ernst.

Der Morgen verläuft erfolgreich – nur ein Apfel zum Frühstück. Und auch das Mittagessen sieht vielversprechend aus: Salat, kein Brot. Nur Essig, kein Öl. Ein paar Kürbiskerne für den Geschmack. Als ich abends von der Arbeit nachhause komme plagt mich das Loch in meinem Magen.
Na gut, da ich heute so wenig gegessen habe, darf es jetzt Pasta sein.
Ich liebe Pasta.
Ach komm, noch eine zweite Portion.

In den letzten Wochen habe ich mir unheimlich viele Gedanken über meine Ernährung gemacht. Ja – weil ich etwas unzufrieden mit meiner nicht vorhandenen Selbstdisziplin war. Aber ja – auch deshalb, weil Ernährung zu meinen Lieblingsthemen zählt.
Was ich mich immer wieder frage ist, ob es bei der richtigen und gesunden Ernährung tatsächlich um Selbstdisziplin und um Regeln geht.
Die Antwort, die ich für mich gefunden habe? Nein. Falscher Denkansatz.

Die richtige Antwort? Iss‘ das, was deinem Körper gut tut und dir wird es gut dabei gehen!
Denn dein Körper: Er ist das Haus deiner Seele. Er lässt dich Denken, Laufen, Singen, Fühlen. Und all das funktioniert nicht, ohne die richtigen Stoffe zu tanken.

Da jeder Körper ganz individuell ist, muss jeder für sich selbst herausfinden, was gut tut und was nicht.
Instagram wird dir sagen, dass ein Nahrungsergänzungspulver genau der richtige Weg ist, um die notwendigen Vitamine und Nährstoffe aufzunehmen. Die Werbung im Fernsehen sagt dir, dass du nur mit Diätdrinks ganz einfach, gesund und nachhaltig abnehmen kannst. Deine Bekannte predigt über Low-Carb-Rezepte.

Stop. Überfluss. Was ist jetzt richtig? Was ist falsch? Und was ist gesund?

Vegan. Pescetarisch. Lacto-Vegetarisch. Und dann doch dieses eine Stück Milchschokolade. Alles vorbei?

Nein. Falscher Denkansatz.
Ich esse kein Fleisch. Ich esse Fisch. Manchmal. Eigentlich lebe ich doch zu 90% Vegan, esse kaum Milchprodukte. Aber manchmal? Da spüre ich, dass mein Körper ein wenig davon braucht. Parmesan auf der Pasta. Oder ein Käsebrot. Und dann ist das okay.
Keine Verbote, keine Restriktionen, keine Disziplinmaßnahmen, keine Labels. Nicht Essen, um einem Trend zu folgen oder eine Diät zwanghaft durchzuhalten, obwohl dir schwindelig dabei wird.

Nur das, was dir gut tut, was dich nährt.
Nur das, was dein eigener Körper wirklich braucht.

Wie ihr Smoothie-Bowls ganz einfach selbst machen könnt, seht ihr beim Klick auf das Bild.
Letzte Woche beim Brunch im Claus Stuttgart! Danke für die Bilder Lisa! 

 

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