Tag: canon

Wo bist du hin: von Wahrheiten, Gefühlen und unverschönerten Tatsachen

Wo bin ich hin? Ich bin abgetaucht. Abgetaucht in die Weiten des studentischen Ozeans, in kleinste Corallenriffe der Influencer Relations. War Tiefseetauchen zwischen Verzeichnissen und Belegen, zwischen Panikattacken und Stressessen. Hatte dann noch einige andere Zweifel im Gepäck.

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Mean Girls: Was ich mir heute sagen kann

You can’t sit with us!
Und wenn es ihre Münder nicht formen, dass sagen es ihre Gesichter.
Der Film “Mean Girls” ist mittlerweile wohl eher ein Oldie, doch das Phänomen der Girls Clique besteht.
Und wenn du 19 Jahre alt bist, an eine neue Schule oder Universität kommst, dann willst du dazugehören.

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Spiegelbilder

Nachdem ich das letzte Wort des Gedichtes ausgesprochen habe, wage ich es langsam, meinen Blick zu heben und die Klasse anzusehen. Alle Augenpaare sind fest auf mich gerichtet, aufgerissen. Ihre schwarzen Pupillen malen große Fragezeichen an die Kreidetafel hinter mir.
Sie können das Rätsel nicht lösen. Sie verstehen nicht, um was es hier geht.

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Gleis Zwei: Freundschaft

Es ist bereits dunkel, als wir mit Blick auf den großen Mercedes Stern die Straße hinunter gehen. Wir schieben die Vespa neben uns her, so als wäre sie kaputt. Der ein oder andere Passant wirft uns im vorbeigehen einen bemitleiden Blick zu.
Aber keine Sorge – hier ist nichts kaputt.

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Good things happen

Mitternacht. Ich höre die Geräusche der Heizung und langsam höre ich auf zu frieren. Eigentlich sollte ich schlafen, aber irgendetwas hält mich davon ab. Mit meinen Fingerkuppen streiche ich über seine Handinnenflächen und spüre die kleinsten Falten auf seiner Haut.
Kurz innehalten – das hier einatmen, festhalten. Diesen Moment lieben. Nur einige Augenblicke später schlafe ich ein.

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Vielleicht werde ich 100

“Ich weiß nicht, ob ich alt werde. Kann mir das einfach nicht vorstellen. 50 vielleicht, oder 60. Aber irgendwie ist alles was danach kommt so fern und erscheint so unerreichbar.”
Mama fasst sich aus Entsetzen an die Stirn und fragt mich, warum ich so denke. Ich muss nicht lange überlegen, um eine Antwort zu finden, die tatsächlich mit meinem Empfinden übereinstimmt:
“Ich glaube – ich bin zu schwach.”

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Grau, grau, grau: Raus aus dem Wintertief!

Es ist wieder Februar und wenn ich morgens mit der Ubahn fahre, sehe ich kaum ein Lächeln. Nur müde, graue Gesichter, die angenervt in ihre dicken Strickpullis gähnen.
„Wenn ich abends nachhause komme, will ich nur in mein Bett, ich bin so motivationslos“, höre ich meine Freundin in die Sprachnachricht nuscheln und auch ich fühle mich irgendwie müde. Ein bisschen antriebslos.
Ich sehe aus dem Fenster: Wir stecken tief im Wintertief.

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Verschwenderisch schön

Und da liegen wir. Beide blond, beide hübsch, beide beliebt.

Das Licht der Screens leuchtet.
Ihr Körper ist perfekt. So perfekt.
Und ihrer auch.
Und ihrer auch.

Unsere Figuren, die sich unter der Bettdecke abzeichnen, erscheinen lächerlich.
Nichtig. Nicht für ein Foto geeignet. Noch nicht.

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Countdown: Wenn du gehst

Es ist Januar.
Aber gerade war doch noch warmer Sand unter meinen Füßen. Gerade lag doch noch der Duft von Frühlingsblumen in der Luft und als ich zählte, da waren es noch 11.
10.
9.
Immer weniger.
Jetzt: 1.

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Routine vs. Abenteuer: What do you feel like today?

6:30 Uhr, raus aus den Federn.
6:35 Uhr, Zeit für den ersten Kaffee. Ein Liter Wasser, mit Zitrone natürlich.
Um 6:50 Uhr dann; ab auf die Yogamatte. Und danach? 5 km Joggen.
7:50! Das heißt: raus aus derDusche, an den schön dekorierten Esstisch. Es gibt eine Smoothie-Bowl, super gesund. Bevor gegessen wird – noch schnell ein perfektes Foto für Instagram.
Und jetzt? Mit positiver Energie, voll motiviert an die Arbeit!
Wunschdenken.

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