Tag: Lifestyle

Grau, grau, grau: Raus aus dem Wintertief!

Es ist wieder Februar und wenn ich morgens mit der Ubahn fahre, sehe ich kaum ein Lächeln. Nur müde, graue Gesichter, die angenervt in ihre dicken Strickpullis gähnen.
„Wenn ich abends nachhause komme, will ich nur in mein Bett, ich bin so motivationslos“, höre ich meine Freundin in die Sprachnachricht nuscheln und auch ich fühle mich irgendwie müde. Ein bisschen antriebslos.
Ich sehe aus dem Fenster: Wir stecken tief im Wintertief.

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Routine vs. Abenteuer: What do you feel like today?

6:30 Uhr, raus aus den Federn.
6:35 Uhr, Zeit für den ersten Kaffee. Ein Liter Wasser, mit Zitrone natürlich.
Um 6:50 Uhr dann; ab auf die Yogamatte. Und danach? 5 km Joggen.
7:50! Das heißt: raus aus derDusche, an den schön dekorierten Esstisch. Es gibt eine Smoothie-Bowl, super gesund. Bevor gegessen wird – noch schnell ein perfektes Foto für Instagram.
Und jetzt? Mit positiver Energie, voll motiviert an die Arbeit!
Wunschdenken.

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Zwei Schlafsäcke, keine Zuflucht

Die Tür fällt ins Schloss. Einen Moment später bemerke ich beim fast schon automatisierten Griff in meine linke Jackentasche, dass ich etwas vergessen habe: den Schlüssel. Ein ungutes Gefühl macht sich in meinem Magen breit. Hier draußen hat es knapp unter null Grad Celsius und ich trage zwar meinen Wintermantel, die Kälte dringt aber dennoch zu jedem Quadratzentimeter meines Körpers durch.

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Kopfschütteln, das Leben ist schön!

Nach der Arbeit fahre ich mit der U13 direkt zum Rotebühlplatz. Ich bin müde, aber ich will sie sehen.
Sie? Meine Freunde. Am Montag ist es die Freundin, die ich seit Wochen nicht mehr gesehen habe.
Am Dienstag dann der Freund, der morgen für einige Wochen nach Californien fliegt. Die Müdigkeit? Sie ist nach einigen Minuten verschwunden. Eigentlich ist noch so viel zu tun. Aber das kann warten.

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Alles Gute, liebes Leben

6:10 Uhr. Der Wecker klingelt und ich drücke auf Snooze. Wie jeden Morgen. 6:19 Uhr. Raus aus dem Bett. Ich gehe ins Bad, schaue in den Spiegel, denke nach, lächle. Heute ist mein Geburtstag. 

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Kein Vergleich

Sie lacht nicht auf Bildern. Warum? Weil meine Oberlippe so schmal ist, dass sie verschwindet, wenn ich meine Mundwinkel zu einem Lachen forme.
Ganzkörperfotos? Sicher nicht – wenn, dann von der rechten Seite. Da sieht sie schlank aus, sagt sie. Hohe Schuhe tragen? Traut sie sich nicht. Nicht, dass die Leute denken, sie wäre eingebildet.
In Mathe sind die anderen besser – waren sie schon immer. Und auch beim Beachvolleyball-Turnier im Sommer sitzt sie lieber am Rand und jubelt ihren Freunden zu.

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Wir sind also Menschen

Im Café sehe ich mir die alten Schwarzweiss Fotos an den Wänden an. Alte Möbel, wie damals in den Siebzigern. Neben uns sitzt eine Gruppe Frauen, jede von ihnen mit einer Kamera um den Hals. Gegenüber drei Freunde, alle trinken frischen, unter den großen Lampenschirmen dampfenden Tee. Ich denke nach.

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Angst um Zeit

Klappe auf, ein neues Pad in die Maschine. Wieder ein Doppeltes. Ich muss wach bleiben. Kapitel 8 von 11 und nur noch drei Tage. Nur noch drei Tage bis zur Klausur. Und ich darf nicht durchfallen. Denn der Urlaub ist schon gebucht. Darf nicht versagen. Beim ersten Schluck meiner großen Tasse Kaffee kullert dann eine […]

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Ich bleibe ich

Der Abspann läuft und ich denke nach. Mal wieder. Die richtigen Worte brennen sich bei mir jedes Mal viel tiefer ins Gedächtnis, als irgendetwas anderes. Über was ich nachdenke? Stell dir vor, du bist alleine. Du wohnst in deinem kleinen, gemütlichen Ein-Zimmer-Appartement, kochst jeden Abend genau eine Portion. Für dich. Die Weinflasche? Sie hält eine […]

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