Kategorie: Nisiika.com

Nimm mich an der Hand

Ich lehne mich aus dem Fenster und schaue auf die Straße. Ich kann die Sonne hinter all’ den Autos erkennen und die Vögel singen zum ersten Mal an diesem Tag. Die Sonne bringt Licht in diese viel zu lange Nacht. Deine Füße hinterlassen ein lautes Tapsen auf dem Holzparkett dieser Altbauwohnung und ich kann Deine […]

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Vielleicht sieht man sich bald wieder

Ich steige gestresst aus dem Wagen. Dreißig Minuten Verspätung. Ich bin müde, die Bahn kam zuerst zu spät und dann überhaupt nicht. Zum Bus hetzen, das falsche Einkaufen, Autofahrt. Dass es Dich gibt weiß ich noch nicht. Aber irgendein Gefühl sagt mir seit einigen Tagen, dass dieses Wochenende etwas Besonderes birgt. Irgendein Gefühl sagt mir, […]

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Eine Reise durch 2017

Wir sitzen zu zweit auf dem Sofa. In der Wohnung, in der ich mein 2017 verbracht habe. Transformers läuft – zum ersten Mal. Der Film fängt gerade erst an und ich kann der Handlung bereits jetzt nicht mehr ganz folgen. Ich neige meinen Kopf leicht zur linken Seite und sehe ihn an. Seine großen Augen glitzern und Optimus Prime spiegelt sich in den schwarzen Pupillen. Seine Haut ist weich und der Bart im Vergleich zu letztem Jahr um einiges länger.

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Prioritäten: Was wichtig ist

Beschleunigungsgesellschaft. Web 2.0 – schon veraltet. Termine, Termine. Noch mehr. Die Woche ist voll, Abende sind doppelt verplant. Hoffentlich sagt jemand ab, dann kann ich all’ das erledigen, was seit Wochen liegen geblieben ist.
In dem Tunnel aus tickenden Uhren finde ich kein oben und unten. Was ist wichtig, was ist nichtig?

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Zwei Schlafsäcke, keine Zuflucht

Die Tür fällt ins Schloss. Einen Moment später bemerke ich beim fast schon automatisierten Griff in meine linke Jackentasche, dass ich etwas vergessen habe: den Schlüssel. Ein ungutes Gefühl macht sich in meinem Magen breit. Hier draußen hat es knapp unter null Grad Celsius und ich trage zwar meinen Wintermantel, die Kälte dringt aber dennoch zu jedem Quadratzentimeter meines Körpers durch.

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Kopfschütteln, das Leben ist schön!

Nach der Arbeit fahre ich mit der U13 direkt zum Rotebühlplatz. Ich bin müde, aber ich will sie sehen.
Sie? Meine Freunde. Am Montag ist es die Freundin, die ich seit Wochen nicht mehr gesehen habe.
Am Dienstag dann der Freund, der morgen für einige Wochen nach Californien fliegt. Die Müdigkeit? Sie ist nach einigen Minuten verschwunden. Eigentlich ist noch so viel zu tun. Aber das kann warten.

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Alles Gute, liebes Leben

6:10 Uhr. Der Wecker klingelt und ich drücke auf Snooze. Wie jeden Morgen. 6:19 Uhr. Raus aus dem Bett. Ich gehe ins Bad, schaue in den Spiegel, denke nach, lächle. Heute ist mein Geburtstag. 

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Kein Vergleich

Sie lacht nicht auf Bildern. Warum? Weil meine Oberlippe so schmal ist, dass sie verschwindet, wenn ich meine Mundwinkel zu einem Lachen forme.
Ganzkörperfotos? Sicher nicht – wenn, dann von der rechten Seite. Da sieht sie schlank aus, sagt sie. Hohe Schuhe tragen? Traut sie sich nicht. Nicht, dass die Leute denken, sie wäre eingebildet.
In Mathe sind die anderen besser – waren sie schon immer. Und auch beim Beachvolleyball-Turnier im Sommer sitzt sie lieber am Rand und jubelt ihren Freunden zu.

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Wir sind also Menschen

Im Café sehe ich mir die alten Schwarzweiss Fotos an den Wänden an. Alte Möbel, wie damals in den Siebzigern. Neben uns sitzt eine Gruppe Frauen, jede von ihnen mit einer Kamera um den Hals. Gegenüber drei Freunde, alle trinken frischen, unter den großen Lampenschirmen dampfenden Tee. Ich denke nach.

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Kein Zuhause

Koh Tao, Thailand. Es ist die zweite Unterkunft an dem vierten Ort, den wir bereisen. Wir sind bereits seit zwei Wochen unterwegs. Langsam fühle ich mich rastlos. Es sind fremde Gerüche, fremdes Essen, andere Sitten. Andere Menschen. Irgendwie habe ich ein klein wenig Heimweh. Als ich einige Stunden später meinen Freund umarme, während wir in […]

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